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Beschwerden

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Wie zu erwarten, hagelte es nach dem gestrigen kontroversen Blök kritische Zuschriften. Nicht nur in der Kommentarspalte, sonder vor allem auch über die Kontaktfunktion wurde ich aufs Schärfste zurechtgewiesen. Man zieh mich des Zynismus' und der Menschenverachtung. Ich zöge, so noch einer der harmloseren Einwürfe "alte Menschen durch den Kakao und gäbe meinen Senf dazu, um sie abschließend zu verbraten." Auf der Seite www.In-Würde-altern-und-sterben.de wurde ein direkter Link auf meinen Blök gesetzt, mit der kaum verhohlenen Aufforderung, meinen Schlupfwinkel ausfindig zu machen und mich zu töten. Und das alles nur, weil ich nun mal wirklich "Ampelhasen" gelesen habe, wo "Ampelphasen" stand. Ehrlich. Aber ich gelobe Besserung und gehe heute auf das tatsächliche Problem ein.

"Ampelphasen in Berlin zu kurz für Senioren". Das stimmt. Wer von uns hat nicht schon mal Tränen gelacht beim Anblick eines Senioren, der auf halbem Weg über die Straße merkt, dass die Ampel auf Rot schaltet, umdreht, dort natürlich auch Rot sieht, wieder umdreht, wieder Rot (Meine Güte, wenn ich grad dran denke, könnte ich mich schon wieder wegschmeißen) und so quasi immer schneller auf der Stelle rotiert, bis er endlich vom herannahenden Kraftfahrzeug erfasst und zu Boden gebracht wird.

Nur wenige schaffen es derart schnell zu rotieren, dass sie sich rechtzeitig wie ein Hubschrauber in die Luft heben, oder, bei weichem Asphalt im Hochsommer, drillbohrermäßig in den Straßenbelag schrauben und solchermaßen in Sicherheit bringen. Sehr wenige nur. Genaugenommen habe ich dergleichen bislang noch nicht gesehen.

Artikelaktionen

weiter gedacht

Kommentar von (un)korrekt am 02.08.2010 10:56
"...bei weichem Asphalt im Hochsommer, drillbohrermäßig in den Straßenbelag schrauben und solchermaßen in Sicherheit bringen."

jetzt stelle man sich die ampelsituation auf dem friedhof vor.

endlich ruhe!

Technisches Problem

Kommentar von uli am 03.08.2010 09:43
Es ist nur schwierig mit den großen Särgen.