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Veranstaltungshinweis

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Ich gebe hier ja eher selten Rückblicke auf Leseveranstaltungen mit eigener Beteiligung, geschweige denn dass ich, von der Terminleiste rechts abgesehen, sie im Vorfeld bewerbe. Eigentlich fast merkwürdig, wenn man bedenkt, dass das hier immerhin der Blök eines Lesebühnenautors ist. Doch so vieles ist merkwürdig - vielleicht möchte ich ja unterschwellig darauf hinweisen, immer wieder und wieder, wer weiß?

Diesmal allerdings zwingen mich die Umstände dazu, einen Lesetermin von langer Hand anzukündigen, denn ich will sicherstellen, dass jeder, der möchte, auch dabei sein kann.

Am fünften Dezember werde ich zusammen mit den Kollegen Robert Naumann und Spider in der JVA Hakenfelde lesen. Im Knast also, und exklusiv für die Gefangenen. So langsam wie die Mühlen unserer Gerichtsbarkeit mahlen, bin ich jetzt also fast schon zu spät mit meinem Hinweis, aber wenn ihr schnell seid, liebe Interessenten, haut es womöglich noch hin.

Ihr müsstet möglichst rasch eine Straftat begehen und hoffentlich zügig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden. Aber, und jetzt kommt der kleine Haken(felde), bei der Ausübung der Straftat ist äußerstes Augenmaß vonnöten. Nicht zu gering darf das Delikt sein, damit ihr auch sicher sitzen müsst. Auf der anderen Seite könnt ihr nicht einfach jemanden umbringen (wie, bloß mal so zum Beispiel, Josef Ackermann), sonst werdet ihr in der JVA Tegel untergebracht. Und da lesen wir nicht.

Schwierig, schwierig also - das gebe ich zu: deshalb hier als Anhaltspunkt ein kleiner Auszug aus der recht hübsch gestalteten Homepage der JVA Hakenfelde:

 

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"Entscheidungskriterien sind zum Beispiel ein fester Wohnsitz, ein festes soziales Umfeld, Familienbindung, oder ein fester Arbeitsplatz.

Nach Erhalt ihrer Ladung haben sich die Verurteilten innerhalb einer zweiwöchigen Frist, selbstständig in der betreffenden Anstalt zu stellen (siehe auch Selbststeller).

 

Nach erfolgter Aufnahme wird in wenigen Tagen die Eignung für den offenen Vollzug geprüft. Nicht nur das Strafmaß oder das Delikt, sondern insbesondere die persönliche Eignung sind entscheidend."
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Ihr seht also: Für ledige Hartz4-Empfänger könnte es eng werden. In diesem Fall würde ich eher einen Besuch der regelmäßigen Lesebühnen (siehe rechts oben) empfehlen.


Alle anderen hoffe ich jedoch am fünften Dezember zahlreich begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist übrigens frei.

 

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