Der Sommer
Ein Gedichtat zur allgefälligen Preisung der Jahreszeit "Sommer" (abgeleitet vom altmittelneuhochgermanischen "Knackwurstan", der von Donnergott Thor und Regengott Eimer gemeinsam verwalteten Regenzeit).
Alarm!
Alarm! Alarm!!
Wo gehst du hin, du Roggenbrötchen?
Zerkaut und ahnig ungeschlacht.
Mäuseteufel, rabimm, rabimm.
(Kurzes Interludium an Hechtsud)
Auf Schusters Rappen reitet leis der schwere Nöter,
wohl hundert Steine an Gewicht,
im Rucksack reichlich Wurst und Marmelade
von fern die Habichtunke ficht.
Sommer ist’s, wie unschwer zu erkennen,
an Regen, Schnee und wohlig Hagelsturm.
Mir brennt das Mützchen sauer auf den Ohren.
Durch Mulch und Morast dräut der linde Wurm.
Au wei! (Klingeling!)
Im Hof ertönen die Fanfaren,
und klagen laut die Götter an:
„Zur Hülf! Wir werden all ersaufen!
Kackmarlieschen (dicht. f. „rette“) uns doch bitte, wer denn kann!“
Themenwechsel.
Auf einem Ei, da saßen einst zwei Brüder:
der eine stumm, der andere lahm.
Da sprach der Stumme zu dem Lahmen
nichts, denn er konnte ja gar nicht sprechen.
Weil er stumm war.
Hahaha!
Hahahahahaa!
Ich könnte mich beeiern
köstlich, (winsel!), stundenlang,
so wie die Alten sungen:
Lalalalalalaa!
Und schon wieder Themenwechsel.
(Wenn auch nicht so richtig)
Auf einem Milch, da saßen einst zwei Schwestern:
die eine lahm, die andere stumm.
Da lief die Lahme zu der Stummen
nicht hin, denn sie konnte ja gar nicht laufen.
Weil sie stumm war.
Ha, ha …
Hä …?
Irgendwas stimmt hier nicht.
Auf einmal wird mir gräulich schwarz vor Augen,
ein mächtig Rinnsal fließt mir durchs Gehirn.
Der Sommer macht mich ganz schön fertig,
die Sommersau, die scheißverfickte (dicht. f. „bedauerlich“)
blöde Fo .. äh … Fotosynthesenlady, Mann, echt ey, wozu kaufe ich hier eigentlich ne neue
Badehose?
Postludium.
(Anschließend Eröffnung des warmen und kalten Büffets, sowie Feuerwerk)

